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Zorro, Isabel Allende
Zorro, Isabel Allende
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Wer ist Diego de la Vega, alias Zorro, der maskierte Rächer, Don Juan und geschickte Fechter, den wir alle kennen? In diesem Roman, dem ersten über die Kindheit dieses Helden, entführt uns Isabel Allende hinter die Kulissen der Legende. Geboren in der Nähe von Los Angeles zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ist Diego der Sohn von Alexandre de la Vega – einem spanischen Edelmann, der als Belohnung für seine militärischen Leistungen in Europa Landbesitzer in Kalifornien wurde – und von Regina, bekannt unter ihrem indianischen Kriegernamen Graukopf-Wolf. Schon in seiner Kindheit verbindet Diego eine unerschütterliche Freundschaft mit Bernardo, seinem Milchbruder, der nicht mehr spricht, seit er gesehen hat, wie seine Mutter von Piraten vergewaltigt und ermordet wurde. Im Alter von 15 Jahren, eine prägende Erfahrung für die beiden Freunde, bestehen sie erfolgreich das Initiationsritual des Stammes der Weißen Eule. Diego entdeckt dabei sein Totem, den Fuchs, „el Zorro“. Gleich darauf wird er zusammen mit Bernardo von seinem Vater nach Barcelona geschickt, um seine Ausbildung zu vollenden. 1808 hat Napoleon Spanien überfallen, den König entführt und abgesetzt und ihn durch Joseph Bonaparte ersetzt. Der frische Wind der Franzosen weht. Von der Familie des ältesten Freundes seines Vaters, des Aristokraten Tomas de Romeu, verwöhnt, verliebt sich Diego in dessen älteste Tochter Juliana und nimmt Fechtunterricht bei einem angesehenen Fechtmeister, Manuel Escalante. Er besteht mit Bravour die Initiationsprüfungen der Geheimgesellschaft „La Justice“ und widmet sich der Sache der Schwachen und Unterdrückten. Als König Ferdinand VII. wieder an die Macht kommt, wird Tomas de Romeu hingerichtet. Zorro kümmert sich darum, Tomas’ Töchter, Juliana und Isabel, in Sicherheit zu bringen. Sie durchqueren Spanien zu Fuß, als Pilger verkleidet, bis zum Hafen von Santiago de Compostela, wo sie sich nach Kalifornien einschiffen. Als Gefangener von Jean Laffite muss Zorro auf Juliana verzichten, die sich in den Korsaren verliebt hat. Er kehrt in seine Heimat zurück und setzt weiterhin seinen Einfallsreichtum ein, um die armen Leute zu verteidigen, angefangen bei seinem Vater, dem Verrat am Königreich Spanien vorgeworfen wird... All diese Erfahrungen prägen seine „doppelte Persönlichkeit“: auf der einen Seite Diego de la Vega, elegant, manieriert, hypochondrisch, auf der anderen Zorro, kühn, frech, verspielt.
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