Presses du Châtelet
Besser leben ohne Wachstum, Pierre Rabhi, Juliette Duquesne
Besser leben ohne Wachstum, Pierre Rabhi, Juliette Duquesne
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Pierre Rabhis neues Essay in der Reihe der „Carnets d'alerte“ lädt uns zu einem völlig neuen öko-bürgerlichen Ansatz ein: dem Degrowth, ja sogar dem Nullwachstum.
Das neue „Carnet d'alerte“ von Pierre Rabhi: + 0,3 %, + 1,1 %, +0,5 % ... Die Prognosen der Ökonomen zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sind unzählbar. Es wird erhofft, beschworen, angefleht. Vergeblich. Eine stets fieberhafte Suche, während der Rückgang der Biodiversität, die Verschmutzung von Böden und Wasser, das Verschwinden von Saatgut, der Welthunger und die globale Erwärmung sich verschlimmern! Warum und wie ist das Wachstum so zentral in unserem System geworden? Können und müssen wir darauf verzichten? Welche Auswirkungen hat das Wachstum auf unseren Planeten? Spielt es eine Rolle in einer ungleichen Welt zwischen Überfluss und extremer Armut? Würde es genügen, darauf zu verzichten und unser BIP nach unten zu korrigieren? Ohne Wachstum zu leben sollte im Mittelpunkt jeder ökologischen Transformation stehen. Andere glauben im Gegenteil, dass technologische Innovationen, die Wachstum und den Schutz unseres Planeten verbinden, die Lösung sein könnten. Wäre es möglich, diese Prinzipien in größerem Maßstab anzuwenden? Welche Reformen müssten umgesetzt werden? Und welche politische Bereitschaft gäbe es, diese umzusetzen? Für dieses Heft haben Pierre Rabhi und Juliette Duquesne Degrowth-Ökonomen, Befürworter des grünen Wachstums, aber auch Soziologen, Politologen sowie europäische, afrikanische, asiatische Bürger und Unternehmer befragt. Zeugnisse von Akteuren der Zivilgesellschaft zeigen, dass es möglich ist, mit der "glücklichen Genügsamkeit" und der "Kraft der Mäßigung", die Pierre Rabhi seit einem halben Jahrhundert am Herzen liegen, besser zu leben.
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