Editions du Rocher
Frühling in einem Narrengarten, Henri-Frédéric Blanc
Frühling in einem Narrengarten, Henri-Frédéric Blanc
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" Es ist wahr, nichts neigt mehr zum Wahnsinn als ein Aufenthalt im Irrenhaus, besonders wenn man sich als Verrückter ausgeben muss. Umgeben von Menschen, die den Verstand verloren haben, verliert man schnell die Beherrschung, man ist schnell versucht von dieser zerstörerischen Freiheit des Wahnsinns, dem klaren Morgen der Demenz, wo sich endlich alles entwirrt: Der Geist hat seinen inneren Inspektor, seinen mentalen Adjutanten getötet, diesen Botschafter der anderen, der unseren Kopf verwaltet und jeden Moment überprüft, ob wir in der Welt präsentabel sind. Und die Vorstellungskraft ist unerschöpflich. Schlimmer noch: Man steigert sie, je mehr man sie aus sich herausholt, sie wuchert, sobald man sie benutzt. Es ist ein unendlicher fliegender Teppich, der sich in alle Richtungen entfaltet und entfaltet, bis man sich im Labyrinth seiner Arabesken verliert.
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