Phébus
LA TERRE AUX LOUPS (0000), Robert Margerit
LA TERRE AUX LOUPS (0000), Robert Margerit
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Es war Julien Gracq, Anfang der fünfziger Jahre, der in einem seither berühmten Text als Erster die Aufmerksamkeit der Leser auf das Werk von Robert Margerit lenkte – dessen Bücher erst in den letzten Jahren vom breiten Publikum wirklich wiederentdeckt wurden. „La Terre aux Loups“ (1958), die Chronik einer Junkersfamilie im Limousin des vergangenen Jahrhunderts, gilt unter den Romanen des Autors allgemein als der ambitionierteste – vor allem als der verstörendste. Ein Mann kehrt nach den Kriegen des Empire heim und hofft endlich Frieden zu finden. Doch zu viele Jahre des Kämpfens haben ihm eine dunkle Lust am Töten verliehen. Und seine Kinder nach ihm werden zum Mord greifen, um ihre Begierden, ihren Hass, ihren Groll zu stillen… Eine Baudelaire'sche Erzählung von schwarzer Sinnlichkeit, die zweifellos einen einzigartigen Platz in unserer Literatur einnimmt.
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