Hugo Roman
Hunger und Durst, Koudero Mickaël
Hunger und Durst, Koudero Mickaël
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„DIESES JAHRHUNDERT GEHÖRT DEM TEUFEL.“
Paris, Juni 2015. In einer kapellenartigen Wohnung hat sich eine junge Frau die Pulsadern aufgeschnitten. Bevor sie das Unverzeihliche beging, versuchte sie sich die Augen auszureißen. Noch seltsamer sind die zerknitterten Papierbündel, auf die sie denselben Namen gekritzelt hat: Nosferatu. Ein rumänisches Wort, das sich auf Untote, Vampire und den Teufel bezieht.
Der ehemalige Investigativjournalist Raphaël Bertignac stellt eine Verbindung her zu der Entdeckung des Leichnams eines jungen rumänischen Papierlosen, der einige Monate zuvor auf einem im Bau befindlichen Parkplatz gefunden wurde. Ausgeblutet. Halb zerfleischt. Die Organe herausgerissen. Zwei scheinbar getrennte Fälle. Und doch
Kannibale, Teufel, Organe – Worte mit animalischen Klängen, die Raphaël dazu drängen, in Paris, Prag und bis in die Tiefen Rumäniens zu ermitteln. In diesen verbotenen Gebieten wird er verstehen, dass unter der Asche der Revolution von 1989 und dem Sturz Ceaușescus eine Bedrohung entstanden ist. Intim. Kannibalisch. Wild. Hunger und Durst.
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