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Konstellation - Großer Preis für Romane der Académie française 2014, Adrien Bosc
Konstellation - Großer Preis für Romane der Académie française 2014, Adrien Bosc
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Am 27. Oktober 1949 beförderte das neue Flugzeug von Air France, die Constellation, das vom extravaganten Mr. Howard Hughes in Dienst gestellt wurde, siebenunddreißig Passagiere. Am 28. Oktober reagierte das Flugzeug nicht mehr auf den Kontrollturm. Es war auf dem Weg zur Insel Santa Maria auf den Azoren verschwunden. Es gab keine Überlebenden. Die Frage, die Adrien Bosc in diesem ehrgeizigen Erstlingsroman stellt, ist weniger das Wie, sondern das Warum? Welche Verkettung winziger Kausalitäten führte, aneinandergereiht, dazu, dass das Flugzeug auf den Berg Redondo stürzte? Welcher „objektive Zufall“, ein den Surrealisten so lieb gewonnener Begriff, machte dieses Stahlgrab „notwendig“? Und wer sind die Passagiere? Wenn man Marcel Cerdan kennt, den Boxer und Liebhaber von Édith Piaf, wenn man sich an die Wundergeigerin Ginette Neveu erinnert, von deren Geige ein Teil Jahre später gefunden wurde, so verbindet der Autor die Schicksale miteinander. „Die Toten hören, ihre winzigen Legenden schreiben und achtundvierzig Männern und Frauen, wie so viele Konstellationen, Leben und Geschichte schenken.“
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